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4. Wohldenberger Landfrauen-Disco

55 tanzfreudige Landfrauen strömten in die ehemalige Disco-Kultstätte TANTE WALLI, heute Gaststätte ROMA in Heere.
Alle Frauen durchweg mit einem Lächeln im Gesicht – echte Vorfreude!

Am Saaleingang wurden die Frauen mit einem Sekt begrüßt und alle erhielten als Eintritts-Quittung den legendären Disco-Eintritts-Stempel.

Der Saal war ansprechend dekoriert, Lichterketten sorgten für eine gute Atmosphäre, eine Lichtorgel war in Betrieb, verschiedene Farben tauchten den Raum in ein buntes Lichtermeer.
Der freundliche Service brachte mit leckeren Cocktails die Landfrauen in Stimmung.

Gleich vom ersten Moment an sprang der bekannte Funke über.
Der DJ erkannte sofort die Wünsche der Frauen, legte los und schon war die Tanzfläche gefüllt. Für vier Stunden war diese durchgehend belegt. Ein tolles Zeichen!
Zu Musik der 70er – 80er Jahre tanzten die Frauen – im Alter von 45 – 85 Jahren – ausgelassen und schwärmten in Erinnerungen, als damals in jedem zweiten Dorf noch eine Disco zu finden war.
Heute organisieren Landfrauen das in Eigeninitiative.

Um eine Wiederholung des schönen Abends wurde ausdrücklich gebeten.

Auf nach Bad Wildungen

30 Wohldenberger Landfrauen starteten Ende Februar nun schon zum 14. Mal in ihr geliebtes Wellness-Wochenende.

Wiedersehen, gemeinsame Zeit verbringen und Entspannung sollten wieder im Mittelpunkt stehen.

Das Reiseziel war in diesem Jahr Bad Wildungen; reizvoll gelegen im schönen Waldecker Land; ganz in der Nähe des Edersees.

Dort angekommen erfuhren die Landfrauen auf einer Stadtführung durch die historische Altstadt viel Wissenswertes über das mittelalterliche Stadtleben und über die Zeit der Hexenverfolgung, sowie über so manches Heilkraut und seine Wirkung.

Mit diesen Geschichten und Informationen ging es weiter zum Göbel’s Hotel Aquavita in Bad Wildungen Reinhardshausen. Das Hotel befindet sich landschaftlich wunderschön gelegen direkt an Europa‘s größtem Kurpark, der sich über eine Fläche von 50 Hektar zwischen Bad Wildungen und dem Stadtteil Reinhardshausen erstreckt.

Bad Wildungen ist einer der größten Reha-Standorte Deutschlands und bekannt für die heilende Kraft des Wassers und der zahlreichen Quellen. Man kann dort 15 Heilwasser an verschiedenen Orten probieren. Jede Heilquelle ist in ihrer Zusammensetzung einzigartig und daher sind die Anwendungsmöglichkeiten auch so vielfältig.

Den Nachmittag und den darauffolgenden Tag nutzten die Landfrauen für Spaziergänge durch den Kurpark bei frühlingshaftem Wetter, für gemeinsame Stadtbummel oder einfach zum Entspannen in der hoteleigenen Quellentherme mit großer Saunalandschaft -jede nach ihren Wünschen.

Nach einem ausgiebigen Sonntags-Frühstück ging es wieder heimwärts.

Alle waren sich einig; es war ein wunderbares Wochenende!

Heimtextlilien nähen

Mit viel Elan und Schwung ging es am 14.02. in die dritte Runde Nähen. Begonnen haben wir vor 2 Jahren mit selbstgenähten Taschen. Dieses Mal haben wir mit tollen Ideen dafür gesorgt, unser Zuhause zu verschönern. Kissenhüllen, Ordnungshelfer, Tischdecken und Bestecketuis wurden genäht. Die Nähmaschinen ratterten los. Auch Stoffe aus vergangenen Zeiten wurden zu neuen Leben erweckt. Aus einer Bluse oder einem Hemd entstand eine schicke Kissenhülle und aus Oma’s Leinenhandtüchern wurde mit edler Spitze eine schöne Tischdecke. Auch die technische Seite wie z. b. Nähen einer Briefecke wurde durchgeführt.

Nach einer kurzen Mittagspause ging es wieder weiter und alle Teilnehmerinnen haben bis nach der Kaffeepause ihre Arbeiten erfolgreich beendet.

Gegen 16:30 Uhr war die Veranstaltung zu Ende.

Neujahrsempfang der Landfrauen Wohldenberg am 18. Januar 2026

Ein neues Jahr – nicht nur der Wechsel der Zeit, sondern die Chance, Verantwortung weiter mit Herz und Verstand zu tragen.

Hannelore Samblebe, die 1. Vorsitzende der Wohldenberger Landfrauen begrüßte die Mitglieder und anwesende Gäste zum Neujahrsempfang 2026.

120 Personen sind der Einladung in das Hotel am See in SZ gefolgt.

Im einladend geschmückten Saal nahmen die Vorstandsdamen die Gäste in Empfang, in dem im Anschluss an die Festrednerin ein gemeinsames Essen vom Buffet stattfand.

Sehr erfreut waren die Damen des Vorstandes, dass sie Monika Dettmer, ehemalige Kreisvorsitzende des LFV HI, als Gastrednerin gewinnen konnten.
In Ihrer Ansprache setzte Monika Dettmer mit dem Thema „Dankbarkeit“ einen besonderen Schwerpunkt. Es geht uns allen verhältnismäßig gut – aber viele Menschen neigen dazu, nur negative Dinge weiter zu geben. Positiv und dankbar sein, das sollten wir uns alle für das neue Jahr vornehmen. Schließlich geht es uns doch gut – das sieht man, wenn man einmal über den Tellerrand schaut!

Ein weiterer Höhepunkt dieser Veranstaltung war das Konzert der Hannover Grammophons unter Leitung von Andre Hammerschmidt. Mit beschwingten Melodien und einem großartigen Solisten begeisterte die Gruppe das Publikum. Das Repertoire des Ensembles ist sehr vielseitig und erfolgreich. Ohne Zugabe konnten die Gäste das Salonorchester nicht entlassen. Anhaltender Applaus belohnte die Künstler.

Eine rundum gelungene Veranstaltung im angemessenen Rahmen mit durchaus erwähnenswertem Lob für das Gästehaus. Durchaus weiter zu empfehlen.

Auf diese Art und Weise lässt sich das neue Jahr sehr gut gemeinsam beginnen, so der allgemeine Tenor der Gäste.

Weihnachtsfeier mit Spendenübergabe

Schloss Oelber hat ETWAS!   Schloss Oelber ist ein Magnet

Die Jagdscheune des Schlosses war bis auf den letzten Platz besetzt. 132 Mitglieder und vier Gäste nahmen an der diesjährigen Weihnachtsfeier der Wohldenberger Landfrauen teil.

Die weihnachtliche Atmosphäre in den alten Gemäuern sorgte für eine ausgesprochen gemütliche Stimmung bei Gesang unter Leitung von Christina Bartels nach Kaffee und Kuchen.
Frau Uta Bartels lud die Anwesenden zu einer kleinen Andacht ein unter dem Motto „Macht hoch die Tür“ über die Entstehung des Liedes vor 400 Jahren.

Der Text stammt von Georg Weissel und wurde 1623 anlässlich der Einweihung der (evangelischen)  Altroßgärter Kirche in Königsberg verfasst.

Soziale Projekte unterstützen:
Das haben sich die Landfrauen mit auf ihre Fahne geschrieben.
In diesem Jahr konnten die Frauen aus dem Erlös des Kuchenverkaufs auf dem Martinimarkt in Holle durch Vorstandsmitglied Gabi Girschik eine Spende von 700 € an den Verein WILDROSE, Verein gegen sexuelle Gewalt, an Frau Angelika Klein und zwei weitere ehrenamtlich tätige Damen des Vereins übergeben.
Die Mitglieder des Vereins WILDROSE leisten eine anerkennenswerte Arbeit, die in unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr weg zu denken ist. Die Landfrauen freuen sich, auf diesem Wege helfen zu können.

Bei der Verabschiedung bedankte sich Friederike Witte bei allen Mitgliedern und dem gesamten Vorstand für die überaus gute und zuverlässige Zusammenarbeit im Jahre 2025. Der Verein lebt von jeder Einzelnen mit deren Engagement, Herzlichkeit und Freude etwas Gutes zu tun und gemeinsam Etwas schaffen.
Die druckfrischen Programme für 2026 wurden am Ende der Veranstaltung verteilt, die auch für 2026 wieder tolle Veranstaltungen und Touren anbieten – für jede Landfrau ist sicher etwas dabei.
Gestartet wird im Januar 2026 mit einem Neujahrsempfang.

Töpfern

Am 26.09.2025 fanden sich 6 Teilnehmerinnen in der Töpferei Einecke in Bad Salzdetfurth ein. Um für den Ton ein Gefühl zu bekommen, formten alle zu Beginn eine Daumenschale – d.h. mit dem Daumen aus einem Tonklumpen eine Schale erschaffen.
Nach dem uns in der Töpferei viele Eindrücke inspiriert haben, widmete sich Jede ihrem eigenen Projekt. Es wurden Tiere getöpfert – wie z.B. Schnecken, Raben, Schweine oder jahreszeitliche Deko-Elemente wie Pilze und Schalen.
Die Teilnehmerinnen gingen nach einem erfolgreichen Workshop nach Hause und freuen sich auf die Ergebnisse nach dem Brand.

Purzelbäume fürs Gehirn

Am 17. September trafen sich 32 Landfrauen in der Pizzeria Roma in Heere um unter Anleitung unserer Referentin Sandra Raupers-Greune ihre Gehirnzellen auf Trab zu bringen.

Wir lernten, dass nicht das Erlernen einer neuen Fremdsprache, das Aneignen neuer Kenntnisse für unserer Gedächtnis gut ist, sondern moderate Bewegung ein Schlüssel für das Gehirntraining ist. Auch im Alter mit körperlichen Einschränkungen ist es gut, z.B. mit Fingerübungen „beweglich“ zu bleiben. Unsere Gehirnzellen können sich immer wieder erneuern; das ist keine Frage des Alters. Und wichtig zu wissen: Wir sollten uns also bewegen, wo und wie immer es möglich ist. Wichtig ist dabei, dass wir Freude haben. Alle Teilnehmerinnen waren guter Dinge und stärkten sich nach dem „Training“ mit einem Imbiss ihrer Wahl.

Mit diesen neu gewonnenen Kenntnissen im Kopf wanderten wir am 19. September bei bestem Spätsommerwetter mit Frau Raupers-Greune auf dem Lavespfad in Derneburg. Zuerst sollten wir uns Bilder einprägen und sie dann auf der Wanderung wieder erkennen. An vielen Stationen haben wir verschiedenste Übungen absolviert, z.B. einem Igelball auf Kommando hin und her gereicht. Es wurde ebenso auch der Tast- und Geruchssinn trainiert. Ein Höhepunkt war das Alphabet rückwärts aufzusagen (hier half uns ein Merksatz). Am Ende unseres Weges gab es eine Stärkung und es wurde gemeinsam gesungen.

Auch dieser Teil war eine sehr gelungene Veranstaltung, bei der die 21 teilnehmenden Landfrauen sehr viel Freude und Spaß hatten und sich eine Wiederholung wünschten.

Radtour in Bücken und Umgebung vom 03.-06.09.2025

Natürlich war auch in diesem Jahr das typische Landfrauen-Wetter der ständige Begleiter der Gruppe – Sonne – Wolken – Wind!

In diesem Jahr fuhren 16 LF mit PKW und eigenem Rad im Gepäck Richtung Norden. Bücken, ein kleiner Ort südlich von Hoya, war ihr Ziel. Ein sehr gutes 4*-Hotel bot ihnen Unterkunft in einer entspannten Atmosphäre, mit hervorragendem Essen, einem Wellnessbereich und einer einladenden Bar. Am ersten Tag wurde die Stiftskirche in Bücken mit einer sehr informativen Führung besichtigt. Ein sehr sehenswertes Gebäude mit großer Geschichte und einer außergewöhnlich reichhaltigen Wand- und Deckenmalerei. Das nächste Ziel war ein landwirtschaftlicher Betrieb in Warpe, zugehörig zu Bücken. Der Hof Bünkemühle bietet ein umfassendes Bauernhoferlebnis. Über 300 Kühe leben auf dem Hof in Offenställen, zahlreiche Kälber werden aufgezogen. Der landwirtschaftliche Familienbetrieb der Familie Derboven ist bekannt für seine Hofkäserei, in der Käse aus eigener Milch hergestellt wird. Neben Käse bietet der Hof auch Torten und Kuchen aus eigener Herstellung an. Der Betrieb, mit einer Größe, die man nicht allzu häufig antrifft, und auch seine Betreiber, haben die Frauen sehr beeindruckt.

Für den zweiten Tag hatten die Wohldenberger das Ehepaar Ina + Walter Homfeld angeheuert. Ina ist die 2. Vorsitzende des LF-Vereins Hoya. Über den Tellerrand schauen, Kontakte zu anderen Vereinen knüpfen, ist außerordentlich wichtig. Die Tour führte in Richtung Bruchhausen-Vilsen und Umgebung. Es war eine Tagesfahrt mit vielen Informationen über das Leben im Mittelweser-Gebiet. Ina und Walter waren unglaublich gut vorbereitet, brachten den Frauen Land und Leute näher auf eine ganz besonders sympathische Art und Weise. Die Radlerinnen sangen das Niedersachsenlied am „Geographischen Mittelpunkt von Niedersachen“, besuchten die Memser Domäne und lernten den Zusammenhang zwischen den Weißgeborenen und dem Niedersachsenwappen kennen.

Das Serumwerk Memsen ist ein ehemals königliches Gestüt, in dem von 1653 bis 1838 der so genannte »Memsener Weiße« als Paradepferd für den königlichen Hof Hannover gezüchtet wurde.

Seit 1949 werden auf Memsen Seren und Impfstoffe hergestellt. Die denkmalgeschützten Gebäude lassen äußerlich nicht erkennen, welch moderne Technik sich hinter den historischen Backsteinmauern verbirgt.

Eine private Kaffeetafel auf einem Hof des Paares rundete die Sache ab. Ein herzlicher Dank galt den beiden Begleitern!

Der dritte Tag begann mit einem Heigl-Schnupper-Kurs, den Ina für die Frauen noch kurzfristig organsiert hatte. Im Anschluss startete die Tour in Richtung Verden entlang der Weser, schöne Radwege wenig Verkehr, platte Landschaft – aber Wind. In Verden wartete eine bestellte Dom- und Stadtführung auf die Damen.

Vergnügt und rundum zufrieden hat man am Abend die Erlebnisse der drei Radel-Tage noch einmal bei einem Cocktail Revue passieren lassen.

Nette Begegnungen, interessante Erlebnisse und sympathische Menschen kennen lernen, ein harmonisches, freundschaftliches Miteinander in der Radler- Gruppe – das macht eine gelungene Radtour aus.  

Heidrun Schaab

Radtour zum NABU Salzgitter

Zwanzig Landfrauen haben sich per Rad auf den Weg nach Salzgitter-Lebenstedt zum NABU-Gelände aufgemacht. Dort wurden sie von zwei Mitarbeitern herzlich empfangen. Lutz Wedel und Günter Schaub, beides ehemalige Lehrkräfte, teilten die Damen in zwei Gruppen auf.

Günter, examinierter Imker, führte die Frauen in seinem Bienenhaus in die Welt der Honigbiene ein.

Es gibt Drohnen (männlich), Bienen oder die Bienenkönigin (weiblich), Jungtiere: Larven oder Jungbienen. Größe: Körperlänge der Bienenkönigin 15 bis 20 mm, der Arbeiterinnen 11 bis 13 mm, Gewicht: zwischen 90 und 250 mg, Alter der Arbeitsbienen und Drohnen: ca. 6 Wochen, Alter der Bienenkönigin: 3 bis 5 Jahre
Aussehen: schwarz-gelb gestreifter Hinterkörper mit Giftstachel, vier transparente Flügel, Kopf mit großen Facettenaugen und Saugrüssel, 6 Beine, Nahrung: Blütenpollen und Nektar, Geschlechtsreife: bereits wenige Tage nach der Geburt der Königin, denn nur diese pflanzt sich fort und ist die „Mutter“ eines ganzen Bienenstammes. Die Paarungszeit ist ganzjährig – Brutdauer jeweils bis zu 6 Wochen

Eine Wissenschaft für sich, total interessant und hoch komplex. Die Frauen lauschten aufmerksam den Ausführungen von Günter, der das Thema mit Leidenschaft und besonderem Humor erläuterte.

Lutz informierte über KLIMASCHUTZ.

Die Themen Energie und Strom, Solarstrom und Solarheizung liegen ihm besonders am Herzen. Energie kann man nicht sehen – aber sie verbirgt sich in vielen Dingen und hält die Welt am Laufen.

Die trainierten Radlerinnen wandelten mit einem Fahrraddynamo Bewegungsenergie in elektrische Energie um. Der Strom brachte die Glühbirnen zum Leuchten. Den Frauen ging im wahrsten Sinne des Wortes ein Licht auf!!!

Nach 2,5 Std. traten die Radlerinnen den Heimweg an, den Rucksack voller neuer Informationen, mit kurzer Pause am Salzgitter See, um einem Kaffee oder Kakao zu trinken – zum Aufwärmen.
Petrus hatte an diesem Tag viele Wolken und kräftigen, kühlen Gegenwind für die Frauen gebucht. Aber – Landfrauen kann das nicht erschüttern.

Es war eine gelungene Fahrt!

Wohldenberger Landfrauen „on tour“ in Richtung Barbecke und Lengede

Im Sommer machen sich die Landfrauen 1x monatlich zu einer gemeinsamen Radtour auf den Weg, um in der näheren Umgebung Interessantes und Neues zu erkunden.
Im Juli starteten 15 Radlerinnen in Richtung Barbecke.

Dort angekommen wurden sie bereits von Frau Markwort auf dem landwirtschaftlichen Gelände herzlich willkommen geheißen. Die Familie Markwort baut seit 2019 8 ha Möhren auf ihren Flächen an. Für diese neue „Schiene“ wurde seinerzeit eine neue isolierte Halle gebaut. Die geernteten Möhren werden dort nach der Ernte in große Holzkisten sortiert und gekühlt gelagert, sodass bis ins Frühjahr die Supermärkte mit diesem regionalen Gemüse beliefert werden können.
Eine sehr aufwendige Ernte, die teilweise mit viel Handarbeit verbunden ist. Die Ware findet in ca. 80 Märkten des Bezirkes BS, WOB, SZ, GS, Innerstetal ihre Abnehmer und Verbraucher – auch im EDEKA-Markt Baddeckenstedt – unter dem Namen Fuhsetal-Gemüse. Nach einer Feldbesichtigung lud die Familie Markwort die Landfrauen zu selbst gebackenem Kuchen und Kaffee ein. Dabei fand ein sehr angeregter Gedankenaustausch statt. Die Landfrauen bedankten sich ganz herzlich, dass sich die Familienmitglieder die Zeit nahmen, um die Frauen ausführlich zu informieren.

Motto der Familie: Zur Qualität eines Lebensmittels gehört mehr als nur Geschmack und Aussehen.

Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit sind da nur zwei Punkte, auf die besonders Wert gelegt wird. Ein gesunder Boden ist das Grundgerüst für den Gemüseanbau.

Weiter ging die Tour nach Lengede in das Museum „Das Wunder von Lengede“. Ein ehrenamtliches Mitglied des Museums, Herr Frank Tessarzik, übernahm die Führung. Sehr eindrucksvoll und emotional konnte er den Damen das Geschehen und die Dramatik des sich damals im Oktober 1963 ereigneten Grubenunglücks schildern und fesseln. Er erzählte die Geschichte um die dramatische Rettungsaktion von 11 Kumpeln, die nach einem Grubenunglück und 14 Tagen völliger Dunkelheit in der Tiefe wieder das Tageslicht erblickten. Verdankt haben die Überlebenden Ihre Rettung einem Steiger, durch dessen Hartnäckigkeit eine letzte Bohrung vorgenommen wurde, obwohl das zuständige Bohrgerät bereits abtransportiert worden war und parallel in der Kirche ein Trauergottesdienst stattfand. Von 129 Bergleuten der Mittagschicht, die sich zum Zeitpunkt des Bergbau-Unglücks unter Tage befanden, kamen 29 ums Leben. Zu der Katastrophe kam es als der zur Grube gehörende Klärteich 12 einbrach und ca. 475.000 Kubikmeter Wasser und Schlamm in die Grube Mathilde strömten. Die gesamte Grube wurde von der 100-m-Sohle bis zur 60-m-Sohle überflutet. Die Ausstellungen zeigten alte Werkzeuge, Fotos und Berichte, die die Ereignisse lebendig machten. Eine sehr interessante und sehenswerte Ausstellung – eine Besichtigung ist unbedingt zu empfehlen.

Die Frauen starteten ihre Heimfahrt unter dem Eindruck der doch sehr unterschiedlichen Besichtigungsorte. Ablenkung wurde am Salzgitter See geboten bei einem kurzen Stopp an der Wasserski-Anlage bei Eiskaffee und Softgetränken.