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Katastrophenschutz

Ein großes Wort – aber auch ein großartiger Vortrag. Ein Thema, das nicht jeden Tag im Mittelpunkt steht, aber im Ernstfall umso wichtiger ist. Schauen wir nur auf die extremen Wetterereignisse weltweit, Sabotage oder Attacken auf unsere Infrastruktur, bzw. auf die Versorgungsleitungen. Auch Krieg und Drohnenangriffe sind entfernungsmäßig nicht so ganz weit weg von uns. Ein Thema, bei dem man das Gelernte hoffentlich möglichst selten braucht, aber im Notfall froh ist, wenn man weiß, was zu tun ist. Gut vorbereitet sein – und – die Ruhe bewahren. Die Wohldenberger Landfrauen hatten die Feuerwehrfrau Frau Meike Beinert über den Landkreis Wolfenbüttel zu einen Info-Abend in die Räume des RVZs in Baddeckenstedt eingeladen. Knapp 70 Damen zeigten großes Interesse an diesem äußerst informativen Vortrag. Frau Beinert gestaltete die 120 Minuten sehr lebhaft, ging ausführlich auf Zwischenfragen ein, Erfahrungen wurden ausgetauscht. Als Erkenntnis haben die Damen mit nach Hause genommen, dass auf der Ebene unserer Kommunen, Landkreise und auch Niedersachsen-weit noch mehr Informationen in unterschiedlicher Form über den Katastrophenschutz an die Bürger weitergegeben werden müssen. In diesem Bereich besteht noch ein enormer Nachholbedarf. Frau Beinert erklärte sich bereit auch für andere interessierte Bürger, evtl. auch Vereine, einen Info-Abend anzubieten. Ansprechpartner wäre in diesem Fall die Samtgemeinde Baddeckenstedt. Lieber gut vorbereitet sein, als im Notfall erst HERRN GOOGLE fragen müssen.

Soll die Decke lange halten, leg sie in die alten Falten!

Ein besonderer Erntedankgottesdienst erwartete die LandFrauen Wohldenberg, als sie in der von den Gustedter LandFrauen reich geschmückten Kirche Platz nahmen. Auch, wenn das Wetter an diesem Tag nochmal alles herausholte, der Herbst ist nicht mehr aufzuhalten. Und so wie es in der Natur unaufhaltsam Herbst wird, spüren wir auch den Herbst am eigenen Körper.

Falten – ein schönes Thema im Zusammenhang mit dem Herbst.  Lektorin Uta Bartels hatte auch gleich das passende Teekesselchen parat: Falten im Gesicht…, etwas falten…, Bügelfalten im gut gestärkten weißen Tischtuch…, Gebirgsfalten… Als Ausdruck von gelebtem Leben und Gemeinschaft kann man sich Gottes Wort wie ein Bügeleisen vorstellen, das wieder alles glättet und ausbügelt – ein schöner Gedanke.

„Danke für alle guten Gaben…“ so begann das letzte Lied mit den besonderen Versen zu Erntedank.

Im regen Austausch wurde im Anschluss gemeinsam im Schützenhaus Gebhardshagen Kaffee getrunken. Danke an alle, die zu einem guten Gelingen dieses Nachmittags beigetragen haben.

„Psychologische Forensik“ Vortrag mit Frühstück

Zu einem sehr leckeren Frühstück, dass keine Wünsche offenließ, trafen sich die LandFrauen Wohldenberg bei Krumfuß in Sottrum. Liebevoll herbstlich war der Klubraum vorbereitet und gut gestärkt lauschten die TeilnehmerInnen einem Vortrag mit nicht alltäglichem Thema.

Der Begriff „psychisch kranker Straftäter“ taucht in der medialen Berichterstattung immer wieder auf, bleibt jedoch häufig vage oder undefiniert. Was bedeutet dieser Begriff eigentlich – und was geschieht mit diesen Menschen nach einer Verurteilung? Diesem Thema widmete sich die forensische Psychologin Anna Heinecke.

Wann wird jemand in der forensischen Psychiatrie aufgenommen? Der § 63 entscheidet über die Schuldfähigkeit. Wenn jemand also infolge seines Zustandes rechtswidrige Taten begangen hat, dann erfolgt die Überstellung hierhin. Auslöser für diese Taten sind zu mehr als 75% schizophrene Erkrankungen. Schizophrenie bedeutet, Dinge zu sehen/hören, die sich nicht einordnen lassen. Fakt ist: 1% der Bevölkerung erkrankt im Laufe ihres Lebens an dieser Krankheit – das sind 800.000 Menschen.

Anna Heinecke gab einen Einblick über die Aufgabe dieser Einrichtung: Therapie, Tagesstruktur, soziales Miteinander, arbeitstherapeutische Maßnahmen, um nur Einige zu nennen. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind Diagnostik und Lockerungen, um Straftäter nach durchschnittlich 7 Jahren entlassen zu können.

Die TeilnehmerInnen waren sehr beeindruckt und viele Fragen machten diesen Vortrag zu einem angeregten Austausch. Vielen Dank an die Referentin und die Teilnehmenden.

Das Wendland ruft….

Unter diesem Motto starteten 18 radelfreudige Wohldenberger Landfrauen in das Hannoversche Wendland – gelegen bei Lüchow-Dannenberg – mit PKW und aufgesattelten Fahrrädern. Das Wendland ist ein äußerst dünn besiedelter Landstrich, seinerzeit direkt an der innerdeutschen Grenze zur Elbe gelegen.

Heute auch sehr bekannt durch die jährlich stattfindende „Kulturelle Landpartie“.

Eine Tagestour führte nach Salzwedel zu einer sehr ausführlichen und informativen Stadtführung. Der Besuch der ersten Baumkuchenbäckerei in diesem Ort war ein weiteres Ziel. Im Anschluss an die Besichtigung und Vorführung der Herstellung eines Baumkuchens ließen sich die Frauen das herrlich lockere Gebäck gut schmecken.

Die LF hatten das große Glück, dass sie zwei Landfrauen vor Ort gewinnen konnten, die an zwei weiteren Tagen mit den Damen auf Tour gingen.

Aufmerksamkeit erhielt das Wendland in den Jahren 1977- 1979 durch die Proteste und Besetzungen von Atomkraftgegnern.

Etwa zwei Kilometer südlich der Gemeinde Gorleben befindet sich das von der BGZ betriebene Zwischenlager Gorleben. Auf dem Werksgelände befinden sich das Brennelemente-Zwischenlager (BZG) und das Abfall-Zwischenlager (AZG)

Der dortige Geschäftsführer führte die LF sehr intensiv in diese besondere Thematik, der Lagerung von nuklearen Stoffen, ein, informierte über Sicherungsmaßnahmen, Forschungs- und Überwachungsaufgaben. Es war ein hoch interessanter Vortrag, der teilweise auch sehr nachdenklich machte.

Die Genehmigung für die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle am Standort Gorleben ist auf 40 Jahre befristet und läuft 2034 aus. Da bis dahin noch kein Endlager zur Verfügung steht, ist eine verlängerte Zwischenlagerung notwendig, die im nächsten Jahr beantragt wird.

Eine der Besonderheiten des Wendlandes sind die vielen kleinen Orte – die Rundlingsdörfer – deren Fachwerkgiebel der großen Vierständerhäuser alle zum Dorfmittelpunkt ausgerichtet sind. Diese Bauweise wurde damals gewählt, als Schutz gegen Feinde. Die Wenden (auch Slawen genannt) kamen um 800 -1200 aus dem Osten hier an die Elbe. Die Anlage der Rundlinge fällt in das 12. Jhd. unter Heinrich des Löwen.

Wer Landfrauen kennt, weiß auch, dass auf solchen Touren das Pausemachen, die Besichtigung schöner Landfrauen-Gärten und Kaffeetrinken nicht zu kurz kommen.

Auf zum Freischütz…

Am Freitag, dem 28.8. starteten die “ Wohldenberger Landfrauen „, einige mit Partner, Nachbarin oder Freundin, zum “ Burgplatz Open Air “ des Braunschweiger Staatstheaters. Teilnehmer/innen der letzten Opernfahrt 2025 erinnerten sich noch an “ La Traviata “ und freuten sich auf eine Neubearbeitung der romantischen Oper “ Der Freischütz “ von Carl Maria von Weber (Uraufführung 1821), in diesem Jahr.

Zur Abfahrt im Wolkenbruch stieg die Spannung und der Empfang bei Sonne in Braunschweig hob die Stimmung. Souverän steuerte uns unsere Busfahrerin durch den Braunschweiger Baustellendschungel zur „Arena“ auf dem Burgplatz. Besonderen Service bekamen wir durch Ausgabe von Papiertüchern, um unseren Sitz vom Wasser des kurz zuvor niedergegangenen Wolkenbruchs zu befreien. Nun konnten wir trocken und in Ruhe die Aufführung bei Sonnenuntergang genießen.

Der Freischütz passte sich in Handlung und Sprachgebrauch etwas an moderne Zeiten an, die Musik blieb unverändert. Das Staatsorchester unter der Leitung des neuen Generalmusikdirektors Friedrich Praetorius überzeugte mit bekannter Qualität, ebenso die Solisten und der Chor. Beeindruckend die schauspielerische Leistung der Figur des Samiels. Die Kostüme romantisch und phantasievoll, die gruselige Wolfsschlucht geheimnisvoll. Intensive Lichteffekte entfalteten ihre Wirkung besonders nach der Pause im zweiten Teil bei zunehmender Dunkelheit. Nach begeistertem Applaus holte uns unsere Busfahrerin pünktlich wieder am Burgplatz ab und 32 zufriedene Opernfreunde traten die Heimfahrt an.

Landfrauen erleben einen schönen Tag auf der Landesgartenschau

Am 19. August besuchten die Landfrauen die Landesgartenschau in Bad Nenndorf. Auch wenn das Wetter an diesem Tag leider eher regnerisch war, ließ sich die Gruppe die gute Laune nicht nehmen. Bei bester Stimmung machten sich die Teilnehmerinnen auf, um die vielfältigen Eindrücke der Gartenschau zu entdecken.

Ein besonderer Besuch galt dem Stand der Schaumburger Landfrauen. Hier gab es Gelegenheit zum Austausch und zu einem netten Gespräch. Der Besuch zeigte einmal mehr, wie wichtig die Verbundenheit und der Zusammenhalt innerhalb der Landfrauen sind.

Trotz des wechselhaften Wetters beeindruckte die Landesgartenschau mit ihrer großen Vielfalt an Blumen, Sträuchern und Pflanzen. Besonders schön war das naturbelassene Gelände, das viele unterschiedliche Bereiche miteinander verbindet. Ein besonderes Highlight ist die weltbekannte Süntelbuchenallee. Mächtige, uralte verwinkelte Bäume prägen das Gelände im historischen Kurpark und verleihen ihm eine ganz besondere Atmosphäre. Sie spenden Schatten, geben dem Areal einen natürlichen Charakter und bilden einen schönen Kontrast zu den zahlreichen neu gestalteten Pflanzflächen.

Die gepflegten Wege führen durch eine abwechslungsreiche Landschaft und boten immer wieder neue Ausblicke. Große Wasser- und Grünflächen sorgten für eine angenehme und naturnahe Atmosphäre. Überall gab es etwas zu entdecken, sodass der Rundgang trotz des Regens abwechslungsreich und interessant blieb.

Ein weiterer Höhepunkt war der Waldtempel, ein spiralförmiger Rundweg, der in eine Höhe von bis zu sechs Meter führt. Von oben eröffnete sich eine ganz besondere Perspektive auf das Gelände und die umgebende Landschaft. Der Blick über die grünen Flächen und den alten Baumbestand machten den Besuch zu einem besonderen Erlebnis.

So wurde der Ausflug nach Bad Nenndorf trotz des Regens zu einem gelungenen und geselligen Tag. Gemeinsam verbrachten die Landfrauen schöne Stunden, sammelten viele Eindrücke und genossen die besondere Atmosphäre der Landesgartenschau. Am Ende waren sich alle einig: Das Wetter konnte die gute Stimmung nicht trüben.

Radtour zur Kaiserpfalz Goslar

Kaiserpfalz Goslar – das war das Ziel der August-Radtour der Wohldenberger Landfrauen.

18 Landfrauen per Rad und 3 Damen per Auto hatten sich zu einer Führung in der Kaiserpfalz angemeldet.

Nach 30 km Radweg erreichten die Landfrauen pünktlich den Treffpunkt vor dem sehenswürdigen Kulturschatz. Die Kaiserpfalz wurde in den Jahren von 1040-1050 erbaut und war ein wichtiger Regierungssitz der römisch-deutschen Kaiser und Könige. Hier wurde im Mittelalter Weltgeschichte geschrieben. Heute gehört die ganze Anlage zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Kaiserpfalz Goslar umfasst ein Areal von etwa 340 mal 180 Metern, gelegen am Fuße des Rammelsbergs im Süden der Stadt Goslar. Jährlich, jeweils im Januar, findet heutzutage in den Räumlichkeiten der Kaiserpfalz der Deutsche Verkehrsgerichtstag statt.

Weiterhin wird der Kaisersaal für unterschiedliche Events und Konzerte genutzt.

Nach einer ausgedehnten Kaffeepause machten sich die Radlerinnen wieder auf den Heimweg.

Radtour zum Schloss Henneckenrode  am 24.07.2026

Zu einer Nachmittags-Radeltour brachen 19 Landfrauen zum Schloss Henneckenrode auf.

Dort warteten schon weitere fünf Frauen auf die Radlerinnen, die per Auto zu der Besichtigung und Führung angereist waren.

Herr Schäfer vom Verein „Gewiss e.V.“ begrüßte die Damen zu einer Schlossführung.

Gewiss = Generationen wohnen im Schloss e.V.

Gutbesitzer Friedrich Blum legte testamentarisch fest, dass dort im Schloss ein 1839 eröffnetes Waisenhaus und eine Schule für katholische Kinder einzurichten sei. Die vom Generalvikariat des Bistums Hildsheim verwaltete Blum’sche Waisenhausstiftung mit ihren Wohngruppen bestand bis 2018. Der Verein Gewiss hat sich zum Ziel gesetzt, das Schloss in einen gemeinschaftlichen Lebensraum umzuwandeln. Bislang sind die Eigentumsverhältnisse noch nicht endgültig geklärt. Ein langer bürokratischer Weg ist zu bewältigen.

Das Schloss, sicher ein erhaltungswürdiges großes Gebäude, das allerdings auch großer Sanierungsmaßnahmen bedarf. Diese Maßnahmen sind mit hohen Kosten verbunden.

Die Visionen der Mitglieder des Vereins hören sich durchaus reizvoll an, ob sie allerdings in die Tat umzusetzen sind, wollen die Damen weiter beobachten.

Eine Kaffeerunde im Garten des Glashauses rundete die Tour ab.

Landfrauen besuchten die Heimstatt Röderhof

Die Radtour im Juni führte 20 Wohldenberger Landfrauen zur Heimstatt Röderhof – besser Lebensort Röderhof!

Mitten in einem Waldgebiet gelegen, bei Diekholzen auf einem Areal von 42 ha, befindet sich diese Einrichtung – für viele Menschen ein Zuhause – für Menschen mit besonderen Einschränkungen. Es ist ein Ort der Begegnungen, des Miteinanders und der individuellen Bedürfnisse.

Ein großes Team an Mitarbeitern begleitet die über 200 Menschen mit sehr viel Liebe und Fachkompetenz, um ihnen ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
Sie wohnen in unterschiedlichen Wohngruppen mit Betreuung durch das Fachpersonal. Eine Schule, sowie auch eine Turnhalle und Spielplätze sind ebenfalls auf dem Gelände vorhanden.
Momentan werden dort 75 Kinder und Jugendliche beschult – 65 aus der Einrichtung und 10 Schüler aus dem Stadtgebiet HI als Tagesgäste.

Der Einrichtungsleiter Herr Sattler informierte die Damen mit ganz viel Herzblut ausführlich und führte über das Gelände. Aus seinen Worten sprach enorm viel Engagement und Begeisterung für diese soziale Einrichtung.

Die Landfrauen waren von den Schilderungen sehr berührt und nachdenklich. Ein Segen ist es, dass es so viele Fachkräfte gibt, die mit ganz viel Liebe und Zuwendung diese Menschen mit Beeinträchtigungen unterschiedlicher Art betreuen.

Ein gemeinsames Essen wurde den Damen im Gemeinschaftsraum angeboten.

Die Landfrauen bedankten sich mit der Übergabe einer Spende von 300,00 €.

RVZ-Mittagstisch macht Sommerpause

52 Gäste konnten die Wohldenberger Landfrauen im Juni zum Mittagstisch begrüßen, der vom Paritätischen Verein WF im RVZ angeboten wird. Wie jedes Mal freuten sich die älteren Besucher auf ein gemeinsames Essen im Kreis von Freunden, Bekannten oder Nachbarn. Für viele der Anwesenden gehört der Besuch im RVZ 1 x im Monat zum festen Bestandteil ihres Rentnerlebens. Nette Menschen treffen, sich austauschen, gemeinsam lachen und sich wieder verabreden.

Ein herrlich frühsommerlicher Tischschmuck, versehen mit einer Erdbeeren-Mitte, erfreute die Damen und Herren dieses Mal ganz besonders. Angesagt wurde durch Sarah Tepper vom Paritätischen Verein WF, man solle sich fühlen wie auf dem Erdbeerfeld in Haverlah des Landwirts Crome. Frau Crome hat zu diesem Anlass die Erdbeeren spendiert. Dafür noch einmal ein herzliches Dankeschön!

Das Essen wird nach wie vor von der Fleischerei Schiller geliefert zur Zufriedenheit aller Teilnehmer. Zweieinhalb Jahre wird dieser Mittagstisch inzwischen angeboten mit Unterstützung einer kleinen Gruppe aus den Reihen der Landfrauen. Es macht allen sehr viel Freude, den älteren Menschen zu begegnen, mit ihnen zu sprechen, zu lachen und das entgegengebrachte Dankeschön zu empfangen.

Im Juli ist eine Sommerpause eingeplant – am 18. August sind die Landfrauen ausgeruht und erholt wieder vor Ort im RVZ.