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Osterbasteln

Die Landfrauen sind unterwegs!

Dieses Jahr ging die Wellnessfahrt der Wohldenberger Landfrauen in das Revita-Wellnesshotel nach Bad Lauterberg. Bei kaltem Wind, aber wenigstens trocken, haben wir vor dem Wellness eine kleine Zeitreise zu dem Industriedenkmal Königshütte unternommen. Ein engagierter Führer hat uns sehr detailliert den Wandel der 1733 errichteten Eisenhütte mit Gießereibetrieb und die verschiedenen Gebäude erklärt. Sehr anschaulich wurde es in der Werkstatt, wo noch große Maschinen stehen, die liebevoll in Stand gehalten werden und auch noch funktionsfähig sind. Das kleine Museum beherbergt Schätze aus der Produktion wie unter anderem Koch- und Kaminöfen, Werkzeuge, Pflüge, Getriebe, Ketten so wie Haushaltsgeräte wie Bügeleisen, Kochtöpfe und auch Kunstguss mit Medaillen und Büsten. Eine interessante Reise in eine andere Zeit. Danach ging es in das Revita Hotel, das von außen nicht erahnen lässt, wie schön es innen ist. Wir sind dort verwöhnt worden, auf eine sehr angenehme Art. Mit leckerem Essen abends, das nicht nur den Magen sondern auch das Auge erfreut, so wie einem großzügigen Frühstücksbuffet, dass keine Wünsche offen ließ. Ein gutes Angebot an Wellness, Sauna und Bewegung rundet das Wochenende ab. Ausflüge nach Bad Lauterberg zu einer kleinen Schoppingtour oder auf den Hausberg waren dank trockenem Wetter auch möglich. So war für jede der Landfrauen etwas dabei. Nach dem gemeinsamen Abendessen konnte man den Abend in der gemütlichen Bar bei einem Cocktail und schönen Gesprächen ausklingen lassen. Schade nur, dass das Wochenende so schnell vorbei war.

Sonja Illner

Literaturseminar zum Thema „Starke Frauen“

Zwanzig LandFrauen trafen sich zur Auftaktveranstaltung im Café Jendraß und erwarteten gespannt, welches Buch sich die Referentin Monika Dettmer zu dem Thema „Starke Frauen“ herausgepickt hat: „Marie Curie und ihre Töchter“.

Aufgewachsen in Polen, gefördert von ihren Eltern, ist Marie schon in der Schule herausragend. In enger Verbindung zu ihrer älteren Schwester schafft es Marie Curie erst dieser das Studium mitzufinanzieren und schließlich für sich ein Stipendium in Paris an der Sorbonne zu ergattern. Dort trifft sie auf den ebenfalls Physikvernarrten Pierre Curie – ihren späteren Ehemann. Ihr gelingt die Entdeckung von Radium und Polonium und nach ihrer Doktorarbeit wird sie mit ihm gemeinsam mit dem Physik-Nobelpreis ausgezeichnet.

Beeindruckt erfahren wir von ihrer selbstlosen Aufopferung für das Wohlergehen der Menschheit, ihrem Einsatz u.a. im 1. Weltkrieg, den Entsagungen aber auch dem Glück, von Menschen umgeben zu sein, die sie bedingungslos unterstützt haben.

Ihre Maxime: „In allen Lebenslagen sich aus eigener Kraft selbst helfen“. Sehr berührt von dieser Biografie wurde zwischen den Textauszügen angeregt diskutiert.

Aber auch zwei Töchter gehen aus dieser Ehe hervor, von deren Entwicklung wir im nächsten Treffen erfahren werden. Wir sind schon sehr gespannt.

Vielen Dank Moni – Du hast eine gute Wahl getroffen!

Landfrauen helfen im RVZ

Das im November neu eröffnete RVZ (Regionale Versorgungszentrum) Baddeckenstedt soll mit Leben erfüllt werden. Einige Aktivitäten und Gruppenveranstaltungen haben dort inzwischen schon stattgefunden. Einen Mittagstisch anbieten – das war etwas ganz Neues, das sich die Verantwortlichen des RVZs Simone Garbrecht (Managerin des RVZs) und Sarah Tepper (Paritätischer Verband Wolfenbüttel) vorgenommen hatten. Ein Mittagstisch für Senioren und Alleinstehende, eine sehr gute Idee, ein sehr gutes Angebot. Das hat man an der Resonanz sofort gemerkt. Die Anmeldungen liefern fantastisch, die Nachfrage ist da. Nun war es soweit, am 12.12.23 zu 11:30 Uhr war eingeladen. 44 Mittagsgäste konnten begrüßt werden. Die Damen und Herren, die auf der langen Warteliste stehen, werden benachrichtigt, das RVZ im Januar zu besuchen um ein Mittagessen zu genießen. Dazu erfolgt eine gezielte Einladung. Die beiden Organisatoren hatten sich die Wohldenberger Landfrauen zur Hilfe geholt. Viele Menschen wissen, dass Landfrauen immer sehr an sozialen Projekten interessiert sind und diese auch gern tatkräftig unterstützen.  Sieben Damen des Vereins hatten im Vorfeld die große Vorhalle der ehemaligen Sparkasse mit weihnachtlichem Schmuck und stimmungsvoller Dekoration für die Gäste vorbereitet. Das Auftragen der Speisen, kurze Gespräche am Tisch mit den Gästen, all das hat den Frauen und auch den zahlreichen Damen und Herren sehr gut gefallen. Fazit: Alle zufrieden – die Gäste und auch die Veranstalter – was will man mehr? Unter diesem Aspekt kann solch eine Veranstaltung unbedingt wiederholt werden.

Weihnachtsfeier der Wohldenberger Landfrauen

Die Wohldenberger Landfrauen trafen sich zur Weihnachtsfeier in der Gaststätte Krumfuß in Sottrum. Nach lebhafter Begrüßung wurde aus zahlreichen Torten ausgewählt, der adventliche, durch die kreativen Tannenbäumchen der Sottrumer Landfrauen erweiterte Tischschmuck bewundert und in freudiger Erwartung Platz genommen. Frau Hannelore Samblebe, die 1. Vorsitzende, begrüßte die anwesenden Landfrauen. Sie betonte noch einmal die Notwendigkeit der zeitigen Anmeldung, bzw. Abmeldung im Verhinderungsfall, gegeben durch die äußeren Bedingungen. Ein Weihnachtsbrief der Präsidentin des NLV, Frau Elisabeth Brunkhorst, wurde von Iris Oppermann vorgelesen – Gedanken u.a. zu Haltung, Mitmenschlichkeit, Ehrenamt und Dankbarkeit. Anschließend folgte ein Kurzbericht und Dank zum Martinimarkt, mit der Übergabe einer Geldspende an den Arbeitskreis “Kind im Krankenhaus (KiK)” der Helios Klinik in Hildesheim. Dank des Kuchenverkaufs kam ein Betrag von 1000 € zustande. Mit dem Geld des ehemaligen Bastelkreises Groß Elbe, konnte der Betrag noch um 240 € zusätzlich aufgestockt werden. Frau Oldeweme vom KiK berichtete über die vielfältige Arbeit mit ihrem Team im Dienst der Kinder und ihrer Familien. Sie bedankte sich wiederholt von ganzem Herzen für die großzügige Spende. Die Landfrauen sangen Weihnachtslieder mit musikalischer Unterstützung durch Frau Bartels, im Wechsel mit von Rita Weise und Friederike Witte vorgetragenen Geschichten zur Weihnachtszeit, amüsante und sehr nachdenklich stimmende Geschichten. Heidrun Schaab berichtete über den Einsatz einiger Landfrauen zum 1. Mittagstisch im RVZ Baddeckenstedt und den bevorstehenden Heerer Waldtag. Sie beendete den besinnlichen Nachmittag mit Gedanken von Iris Berben “Warum mir Weihnachten gefällt” und wünschte allen Landfrauen eine gesegnete Weihnachtszeit, bevor sie diese in den vorweihnachtlichen Winterabend verabschiedete.

Landfrauen besuchen Weihnachtsmärkte der sächsischen Landeshauptstadt

Nach mehrjähriger Pause sind die Wohldenberger Landfrauen wieder auf Weihnachtsfahrt gegangen. Das Ziel war Dresden – eine Stadt, die sicherlich zu jeder Jahreszeit eine Reise wert ist. Besonders in der Adventszeit bietet sie mit ihren vielen Märkten und der wunderschönen Beleuchtung ihrer historischen Gebäude einen ganz besonderen Reiz.

In der sächsischen Metropole angekommen konnten die Teilnehmerinnen zunächst auf eigene Faust die Stadt erkunden. Ein Magnet war natürlich für viele die Frauenkirche, die beeindruckende Momente der Besinnung und Einkehr in diesen unruhigen Zeiten bietet. Auch ein Rundgang über den berühmten Striezelmarkt, den Antik- und Neumarkt durften selbstverständlich nicht fehlen. Glühwein, Punsch und andere Leckereien lockten die Landfrauen, so manches andere Geschenk wurde hier erstanden.

Die historische Innenstadt, so erfuhren wir auf einem Stadtrundgang, ist keine 20 Jahre alt. Sie erstrahlte in wunderschönem Lichterglanz. Abends im Hotel ließen die Frauen vom Lande in großer, gemütlicher Runde bei heißen und kalten Cocktails den Tag noch einmal Revue passieren.

Der nächste Morgen begann mit einer Stadtrundfahrt. Hier wurde unter anderem die Waldschlößchenbrücke, der wohl bekanntesten und neuesten Brücke deretwegen das Elbtal seinen Welterbetitel verlor, besucht. Danach ging es weiter über das „blaue Wunder“ mit Blick auf die herrliche Kulisse der sächsischen Landeshauptstadt und auf das am Hang liegende Villenviertel Dresdens.

Nach einem Zwischenstopp in Halberstadt erreichten wir am Abend wieder die Heimat.