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Aktuelles von den Patchworkerinnen unter unseren Landfrauen

Seit ein paar Jahren trifft sich zweimal im Jahr eine Gruppe interessierter Landfrauen zu einem Patchworkseminar, um eine der vielen Techniken des Patchworkens an einem Seminartag zu erproben bzw. zu erlernen.

Am Samstag, den 02.11.19 war es nun wieder so weit. Die Patchworkerinnen trafen sich mit Ihren Nähmaschinen, Schneidmatten, Rollenschneidern, Stoffen usw. im Klugschen Saal. Wie bereits beim letzten Treffen stand der Tag noch einmal unter dem Motto:

‚Paper Piecing‘

auf Deutsch ‚Nähen auf Papier‘

An dieser Stelle sei mir eine kurze Erläuterung zu dieser Technik gestattet: Hier näht man nicht die genau zugeschnittenen Stoffstücke klassisch Kante an Kante einander, sondern man schneidet die Stoffstücke grob und großzügig zu und näht entlang einer auf Papier gedruckten Linie und zwar in der Reihenfolge der vorgegebenen Zahlen auf der Motivvorlage. Der Vorteil dieser Technik ist, dass sehr exakt genäht werden kann. So sind alle Patchworkarbeiten mit langen, schlanken Spitzen, sehr kleinen Teilen, zusammengesetzten Kurven u.s.w. oft leichter und besser auf Papier zu nähen als die Stoffstücken „klassisch“ Kante an Kante zu nähen.

An diesem Samstag galt es nun für einige Damen ihr bereits beim letzten Treffen erworbenes Wissen/Können zu Paper Piecing in einem neuen Projekt zu testen bzw. umzusetzen. Die Kursleitung lag wieder in den bewährten Händen von Angela Willms aus Oesselse. Jede Teilnehmerin hatte im vorherein die Aufgabe sich Gedanken zu einem gewünschten Motiv zu machen, welches sie dieses Mal auf Papier nähen wollte. Damit verbunden waren natürlich auch Überlegungen, welches Projekt mit dem jeweiligen Motiv daraus entstehen soll. Dies war nämlich für die Kursvorbereitungen durch Angela notwendig. Angela erstellte für jede Näherin die benötigte Papiervorlage ihres Wunschmotives und brachte sie um Seminar mit. Darauf galt es nun zu nähen. Als Wunschmotive lagen dieses Mal Rosen, Sonnenblumen, Sterne, ein adventlicher Kranz und Kaffeetasse/-kanne vor. Auch dieses Mal lag wieder ein bunter Reigen an schönen Stoffen auf den Nähtischen, im Vorfeld von den Patchworkerinnen gekauft und idealerweise vorbereitet – gewaschen und gebügelt. Das verhindert Überraschungen nach einer etwaigen Wäsche des fertigen Projektes.

Die Zeit verging wieder wie im Flug und natürlich durfte eine gemeinsame Mittagspause in Form eines Frühstücks und eine kleine Kaffeepause mit Nussecken nicht fehlen. Das Organisatorische übernahm wieder Jutta Warnecke. Bevor dieser Nähtag zu Ende ging, wurde schon einmal über das nächste Projekt im Februar gesprochen. Interessierte können sich dazu schon einmal den Termin vormerken: Samstag, der 29.02.2020 um 10 Uhr in Bledeln. (MF)