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Presseinformation: Zum Digitaltag geht der NLV live

Bericht vom NLV!

„Arbeit 4.0: Coworking und Digitalisierung im ländlichen Raum“ – zu diesem Thema diskutiert der NLV am 18. Juni an einem Coworking-Container in Bolzum. Mit dabei: Ministerin Birgit Honé.

Hannover, 08.06.2021 – Coworking im ländlichen Raum ist ein großes Zukunftsthema und der NLV ist mittendrin. Am 18.06., dem bundesweiten Digitaltag, streamt der Niedersächsische LandFrauenverband Hannover (NLV) ab 14 Uhr die Veranstaltung „Arbeit 4.0: Coworking und Digitalisierung im ländlichen Raum“ mit Podiumsdiskussion.

Auf dem Podium wird es um die Chancen von Coworking gehen, darum, was der neue Trend für den ländlichen Raum und für Frauen bedeuten kann, um praktische Erfahrungen und wie die Stadt Sehnde den Coworking-Trend aufgreift. Auf dem Podium diskutieren Ministerin Birgit Honé (Niedersächsisches Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung), Susanne Schreiber-Beckmann (CelleCreativ e. V.), Kristina Haack (Stadt Sehnde), Silvia Klass (Exista Uelzen), Hans-Abrecht Wiehler (Büro Niedersachsen CoWorkLand eG). Bei der Veranstaltung zeigt der NLV auch einen Film, in dem er Coworking und sein Projekt erklärt.

Die Kulisse könnte passender nicht sein: Die Diskutierenden finden sich ein vor dem Coworking-Container, der im Rahmen des NLV-Projektes „Coworking im ländlichen Raum – Vereinbarkeit leben, neue Arbeitsorte schaffen“ derzeit auf dem Marktplatz in Bolzum/Sehnde steht. 

Der Container fungiert als mobiler Coworkspace und macht an sechs verschiedenen Stationen für jeweils vier Wochen halt, um Coworking zu testen. 

Die Veranstaltung können Sie unter folgendem Link live anschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=WO-9KvN8sNQ

Dateien: PM11_Digitaltag.pdf 

Rahmenprogramm – Coworking

Es sind zwischendurch auch noch weitere Termine dazugekommen. Klicke auf den Button „Herunterladen“ um das Programm zu sehen.

Aktualisierter Plan ist auf der Homepage von coworkland. 

Mobiler Coworking-Container kommt nach Bolzum

  • Zahlreiche Rahmenveranstaltungen sind geplant

Vier Wochen lang, vom 13. Juni bis 11. Juli 2021, wird in Sehnde das Thema „Coworking – Leben und Arbeiten im ländlichen Raum“ öffentlichkeitswirksam in den Fokus gerückt.

Hierfür steht ein Coworking-Container beispielhaft für ein Gemeinschaftsbüro auf dem Marktplatz in Bolzum. Geöffnet ist der Container montags bis freitags von 10-17 Uhr und samstags von 10-13 Uhr sowie zu den Veranstaltungsterminen oder nach persönlicher Absprache. Während dieser Zeit ist der Marktplatz komplett für den Autoverkehr gesperrt und mit Lounge-Möbeln bestückt, so dass auch draußen gearbeitet oder Pause gemacht werden kann.  

Die Nutzungsmöglichkeiten stehen für alle Interessierten offen, auch über die Sehnder Stadtgrenzen hinaus. Die Arbeitsplätze im Container können in dieser Zeit kostenlos gebucht werden unter: https://coworkland.de/de/spaces/popup-coworking-bolzum

Um den mobilen Coworking-Space vorzustellen, haben die Organisatorinnen ein umfangreiches und vielfältiges Rahmenprogramm geplant (siehe Anlage). „Wir freuen uns sehr, dass wir die Möglichkeit bekommen, in Bolzum dieses Projekt umzusetzen.“, freut sich Birte Fricke vom Kreislandfrauenverband Hildesheim.  „Wir möchten, dass die Menschen die vielen Vorzüge und Möglichkeiten von Coworking kennen lernen. Der Container soll in den vier Wochen ein zentraler Ort für Begegnungen, Austausch und neue Ideen sein.“

Außerdem ist die Zeit mit dem Container eine Art Probelauf. Denn im Klimazentrum Sehnde entstehen im Rahmen des Verbundprojektes GutKlima und gefördert durch das Land Niedersachsen – in 100m Luftlinie zum Containerstandort – Coworking Arbeitsplätze, die dauerhaft modernes Leben und Arbeiten auf dem Land mit all seinen Vorzügen ermöglichen. „Wir wollen die Zeit auch nutzen, um mit Interessierten darüber ins Gespräch zu kommen, worauf es bei der Gestaltung und Einrichtung dieser Arbeitsplätze ankommt“, so Frauke Lehrke, Projektleiterin im Verbundprojekt GutKlima. „Hier bietet sich die einmalige Gelegenheit, zukünftige Coworker*innen gleich in die Planungen mit einbeziehen zu können.“

Durchgeführt wird das Projekt in Bolzum durch den Kreislandfrauenverband Hildesheim und dem LandFrauenverein Vogtei-Ruthe in Kooperation mit dem Niedersächsischen LandFrauenverband Hannover, dem Verbundprojekt GutKlima, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Sehnde, dem Dorfladen Bolzum sowie der CoWorkLand eG. 

Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen ist eine Anmeldung erforderlich unter: coworking.bolzum@gmail.com. (Corona-bedingte) Änderungen vorbehalten. Alle aktuellen Informationen sind abrufbar unter https://coworkland.de/de/spaces/popup-coworking-bolzum . 

Für weitere Informationen steht Kristina Haack als Ansprechpartnerin zur Verfügung: 
Tel. 01522 1457 124; E-Mail: coworking.bolzum@gmail.com

Hintergrund: 

Der LandFrauenverein Vogtei-Ruthe hat in Zusammenarbeit mit dem Kreislandfrauenverband Hildesheim erfolgreich am Wettbewerb „CoWork: für dich – fürs Land!“ teilgenommen. 

Der Wettbewerb wurde vom Niedersächsischen Landfrauenverbandes Hannover (NLV), dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und der Genossenschaft CoWorkLand ausgelobt. 

Bedingt durch die Corona-Pandemie erleben Homeoffice und mobiles Arbeiten einen Boom. Diese positiven Aspekte sollen auch nach der Corona-Pandemie dauerhaft erhalten bleiben. Aber wie kann das gehen? Coworking macht es möglich! 

Sehnde hat ein enorm hohes Pendleraufkommen. Täglich pendeln mehr als 7.000 Personen nach Hannover, Hildesheim, Braunschweig oder in andere Umlandkommunen. Weite und zeitintensive Wege zur Arbeit bedeuten vor allem für Menschen, die sich um Kinder oder ältere Familienangehörige kümmern, erhöhten Stress. Das Konzept des Coworking kann insbesondere für diese Zielgruppe ein erhebliches Mehr an Lebensqualität bedeuten.  

Die Arbeit in einem Coworking-Space hat zudem den Vorteil, dass vom Austausch mit den anderen dort arbeitenden Personen profitiert werden kann und Räumlichkeiten in den eigenen vier Wänden nicht vorgehalten werden müssen. Startups und kleine Unternehmen finden professionelle Rahmenbedingungen vor und können ressourcenschonend arbeiten.

Gemeinsames Binden der Erntekrone

Viele Menschen auf dem Land haben in ihrem Leben bereits eine Erntekrone gesehen, aber nur noch wenige wissen, wie es geht: Früher wurde sie auf jedem Bauernhof mit dem letzten Kornwagen auf den Hof gefahren. Die Vielzahl der gebundenen Ähren, die die Erntekrone bilden, sollte die Menschen an ihre Abhängigkeit von der Natur aber auch ihre Verbundenheit mit der Natur erinnern. Ohne eine gute Ernte, eingefahren unter harter Arbeit, war kein Überleben im Winter möglich. Vielerorts hing die Erntekrone zum chtistlichen Erntedankfest in vielen Kirchen und Gemeindehäusern. Damals wurde sie von den Mägden und Knechten des Hofes gebunden, und läutete das Erntefest ein.

Um diesen Bestandteil des ländlichen Brauchtums weiterzuführen und auch auf die nächste Generation übertragen zu können, hat sich in diesem Jahr der stark wachsende Landfrauenverein Vogtei-Ruthe e.V. dazu entschlossen, für das Lehr- und Forschungsgut der Tierärztlichen Hochschule Hannover die in die Jahre gekommene Erntekrone zu ersetzten. Die Aktion erbrachte viele wunderbare Erfolge:

Die erfahrenen Landfrauen konnten den neu beigetretenen Mitgliedern anschaulich vermitteln, welche Vorarbeiten für das Binden einer Erntekrone notwendig sind – gilt es doch, die sortenunterschiedlichen Getreideähren vorausschauend im jeweiligen Erntezeitraum beiseite zu legen. Auch das eigentliche Binden der Krone erfolgte gemeinsam Hand in Hand, so das sowohl beim Arbeiten als auch beim natürlich ebenfalls stattfindenden Kaffee trinken viele Tipps und Tricks weitergegeben werden konnten.

Nicht zuletzt konnte sich der Landfrauenverein mit der Übergabe der Erntekrone an den Leiter des Lehr- und Forschungsguts, Dr. Sürie, auch direkt für die Ausrichtung des „Tag des Offenen Hofes“ bedanken. Bei dem alle zwei Jahre stattfindenden Fest der Landwirtschaft sind die kulinarischen Genüsse des Landfrauenvereins Vogtei-Ruthe mittlerweile fester Bestandteil auf dem Gut, so das eine gute Öffentlichkeitsarbeit für den Verein möglich ist.

Christa Lehrke

Aktuelles von den Patchworkerinnen unter unseren Landfrauen

Seit ein paar Jahren trifft sich zweimal im Jahr eine Gruppe interessierter Landfrauen zu einem Patchworkseminar, um eine der vielen Techniken des Patchworkens an einem Seminartag zu erproben bzw. zu erlernen.

Am Samstag, den 02.11.19 war es nun wieder so weit. Die Patchworkerinnen trafen sich mit Ihren Nähmaschinen, Schneidmatten, Rollenschneidern, Stoffen usw. im Klugschen Saal. Wie bereits beim letzten Treffen stand der Tag noch einmal unter dem Motto:

‚Paper Piecing‘

auf Deutsch ‚Nähen auf Papier‘

An dieser Stelle sei mir eine kurze Erläuterung zu dieser Technik gestattet: Hier näht man nicht die genau zugeschnittenen Stoffstücke klassisch Kante an Kante einander, sondern man schneidet die Stoffstücke grob und großzügig zu und näht entlang einer auf Papier gedruckten Linie und zwar in der Reihenfolge der vorgegebenen Zahlen auf der Motivvorlage. Der Vorteil dieser Technik ist, dass sehr exakt genäht werden kann. So sind alle Patchworkarbeiten mit langen, schlanken Spitzen, sehr kleinen Teilen, zusammengesetzten Kurven u.s.w. oft leichter und besser auf Papier zu nähen als die Stoffstücken „klassisch“ Kante an Kante zu nähen.

An diesem Samstag galt es nun für einige Damen ihr bereits beim letzten Treffen erworbenes Wissen/Können zu Paper Piecing in einem neuen Projekt zu testen bzw. umzusetzen. Die Kursleitung lag wieder in den bewährten Händen von Angela Willms aus Oesselse. Jede Teilnehmerin hatte im vorherein die Aufgabe sich Gedanken zu einem gewünschten Motiv zu machen, welches sie dieses Mal auf Papier nähen wollte. Damit verbunden waren natürlich auch Überlegungen, welches Projekt mit dem jeweiligen Motiv daraus entstehen soll. Dies war nämlich für die Kursvorbereitungen durch Angela notwendig. Angela erstellte für jede Näherin die benötigte Papiervorlage ihres Wunschmotives und brachte sie um Seminar mit. Darauf galt es nun zu nähen. Als Wunschmotive lagen dieses Mal Rosen, Sonnenblumen, Sterne, ein adventlicher Kranz und Kaffeetasse/-kanne vor. Auch dieses Mal lag wieder ein bunter Reigen an schönen Stoffen auf den Nähtischen, im Vorfeld von den Patchworkerinnen gekauft und idealerweise vorbereitet – gewaschen und gebügelt. Das verhindert Überraschungen nach einer etwaigen Wäsche des fertigen Projektes.

Die Zeit verging wieder wie im Flug und natürlich durfte eine gemeinsame Mittagspause in Form eines Frühstücks und eine kleine Kaffeepause mit Nussecken nicht fehlen. Das Organisatorische übernahm wieder Jutta Warnecke. Bevor dieser Nähtag zu Ende ging, wurde schon einmal über das nächste Projekt im Februar gesprochen. Interessierte können sich dazu schon einmal den Termin vormerken: Samstag, der 29.02.2020 um 10 Uhr in Bledeln. (MF)

Ferienpassaktion 2019

Am 09.07.2019 trafen sich auf dem Hof Grefe, in Lühnde 12 Schulkinder und 4 Landfrauen. Mit Unterstützung der Landfrauen bereiteten die Kinder Erdbeermilch,  Erdbeermarmelade und einen Erdbeerquark zu. Dies bereitete allen viel Freude.

Das Highlight des Vormittages war die Herstellung von selbstgeschüttelter Butter.
Dazu benötigt man 45ml gekühlte Sahne und ein Glas mit einem Schraubdeckel. Nun die Sahne in das Glas geben, dass Glas gut verschließen und kräftig schütteln bis die Butter entsteht. Anschließend wurden alle zubereitenen Speisen verkostet. Die Erdbeermarmelade schmeckte mit der selbstgeschüttelten Butter auf den frischen Brötchen, die Frau Warneke extra gebacken hatte, sehr lecker.

Tagesausflug in das Europa-Rosarium nach Sangerhausen

Im Europa-Rosarium blüht im Juni die größte Rosensammlung der Welt. Dorthin führte uns unser Tagesausflug. Bei einem zweistündigen Spaziergang erzählte ein Gästeführer viel Wissenswertes und Interessantes über die Züchtung, die unterschiedlichen Rosenarten und die Pflege der Rosen. Dabei sahen wir auch besondere Rosen, wie zum Beispiel die Viridiflora, eine grüne Rose. Wir Landfrauen schnupperten an den unterschiedlichsten Rosenblüten und erfreuten uns an deren prächtiger Farbenvielfalt. An diesem sonnigen Vormittag spazierte sogar die amtierende Rosenkönigin durch den Park.

Nach einer Mittagspause fuhr uns der Reisebus in das Zentrum von Sangerhausen. Dort wurden wir von zwei Stadtführern begrüßt. Es folgte ein kurzer Stadtrundgang, der mit einem klangvollem Orgelkonzert in der St. Jacobi Kirche endete. Nach einem Café Besuch ging ein abwechslungsreicher Tag in der Berg und Rosenstadt Sangerhausen zu Ende.

Fahradtour zur Schleuse nach Anderten

Fast 40 Landfrauen trafen sich am 04. Juni zur gemeinsamen Radtour.


Los ging es an der Bolzumer Schleuse. Bei herlichem Sonnenschein fuhren wir den Mittellandkanal entlang. Unterwegs begeneten wir einigen kleinen und großen Schiffen. An der Schleuse erzählte uns Marina historisches und wissenswertes über dieses Baudenkmal. Nun war es nicht mehr weit zum Alten Bahnhof, wo der Wirt schon mit Kaffee und Kuchen in seinem schönen Biergarten auf uns wartete. Nach ausgiebiger Pause fuhren wir wieder am Kanal zurück. Es war ein sportlich schöner Nachmittag.
Recht vielen Dank an die Initiatoren!