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Auf nach Bad Wildungen

30 Wohldenberger Landfrauen starteten Ende Februar nun schon zum 14. Mal in ihr geliebtes Wellness-Wochenende.

Wiedersehen, gemeinsame Zeit verbringen und Entspannung sollten wieder im Mittelpunkt stehen.

Das Reiseziel war in diesem Jahr Bad Wildungen; reizvoll gelegen im schönen Waldecker Land; ganz in der Nähe des Edersees.

Dort angekommen erfuhren die Landfrauen auf einer Stadtführung durch die historische Altstadt viel Wissenswertes über das mittelalterliche Stadtleben und über die Zeit der Hexenverfolgung, sowie über so manches Heilkraut und seine Wirkung.

Mit diesen Geschichten und Informationen ging es weiter zum Göbel’s Hotel Aquavita in Bad Wildungen Reinhardshausen. Das Hotel befindet sich landschaftlich wunderschön gelegen direkt an Europa‘s größtem Kurpark, der sich über eine Fläche von 50 Hektar zwischen Bad Wildungen und dem Stadtteil Reinhardshausen erstreckt.

Bad Wildungen ist einer der größten Reha-Standorte Deutschlands und bekannt für die heilende Kraft des Wassers und der zahlreichen Quellen. Man kann dort 15 Heilwasser an verschiedenen Orten probieren. Jede Heilquelle ist in ihrer Zusammensetzung einzigartig und daher sind die Anwendungsmöglichkeiten auch so vielfältig.

Den Nachmittag und den darauffolgenden Tag nutzten die Landfrauen für Spaziergänge durch den Kurpark bei frühlingshaftem Wetter, für gemeinsame Stadtbummel oder einfach zum Entspannen in der hoteleigenen Quellentherme mit großer Saunalandschaft -jede nach ihren Wünschen.

Nach einem ausgiebigen Sonntags-Frühstück ging es wieder heimwärts.

Alle waren sich einig; es war ein wunderbares Wochenende!

Wellnesswochenende Heilbad Heiligenstadt

Am 21.02. fuhren 26 Entspannung suchende Landfrauen ins Hotel am Vitalpark nach Heilbad Heiligenstadt, der historischen Hauptstadt des Eichsfeldes. Sie liegt zwischen Harz und Thüringer Wald, eingebettet zwischen den Hausbergen Dün und Iberg.

Gleich nach der Ankunft wurden die Landfrauen von einer Stadtführerin und Märchenerzählerin zu einem 2-stündigen Rundgang durch die Stadt abgeholt. Vom Hotel ging es bei frühlingshaftem Wetter durch den sehr gepflegten Kurpark in die Stadt. Heilgenstadt ist eine hübsche gepflegte Kleinstadt mit malerischen Gassen und einer schönen Altstadt.

Die Damen erfuhren, dass in Heiligenstadt der Bildschnitzer Tilman Riemenschneider geboren wurde. Heinrich Heine wurde hier getauft und auch Theodor Storm weilte hier. Er war einige Jahre als Kreisrichter tätig. Es entstanden zahlreiche Novellen, Märchen und Gedichte, darunter auch das Märchen der Regentrude.

Hier gibt es die traditionelle Palmsonntagsprozession, aber nach einem alten Brauch werden am Palmsonntag auch filigran verzierte Spanschachteln von Burschen und Männern mit Süßigkeiten an die Liebste verschenkt, sogenannte Palmsonntagsschachteln. Die Größe der Schachtel richtete sich in früheren Zeiten nach dem Oberschenkelumfang der Liebsten. Diese Information löste ziemliche Erheiterung bei den Damen aus.

Im Anschluss an die Stadtführung erkundeten die Damen die Stadt auf eigene Faust, tranken gemütlich Kaffee oder begannen gleich mit ihrem Wellnessprogramm. Der Samstag stand zur freien Verfügung. Abends ließ man die Tage in der Hotelbar gemütlich ausklingen. Viel zu schnell verging die Zeit und am Sonntag traten sehr entspannte Landfrauen die Heimreise an.

Die Landfrauen sind unterwegs!

Dieses Jahr ging die Wellnessfahrt der Wohldenberger Landfrauen in das Revita-Wellnesshotel nach Bad Lauterberg. Bei kaltem Wind, aber wenigstens trocken, haben wir vor dem Wellness eine kleine Zeitreise zu dem Industriedenkmal Königshütte unternommen. Ein engagierter Führer hat uns sehr detailliert den Wandel der 1733 errichteten Eisenhütte mit Gießereibetrieb und die verschiedenen Gebäude erklärt. Sehr anschaulich wurde es in der Werkstatt, wo noch große Maschinen stehen, die liebevoll in Stand gehalten werden und auch noch funktionsfähig sind. Das kleine Museum beherbergt Schätze aus der Produktion wie unter anderem Koch- und Kaminöfen, Werkzeuge, Pflüge, Getriebe, Ketten so wie Haushaltsgeräte wie Bügeleisen, Kochtöpfe und auch Kunstguss mit Medaillen und Büsten. Eine interessante Reise in eine andere Zeit. Danach ging es in das Revita Hotel, das von außen nicht erahnen lässt, wie schön es innen ist. Wir sind dort verwöhnt worden, auf eine sehr angenehme Art. Mit leckerem Essen abends, das nicht nur den Magen sondern auch das Auge erfreut, so wie einem großzügigen Frühstücksbuffet, dass keine Wünsche offen ließ. Ein gutes Angebot an Wellness, Sauna und Bewegung rundet das Wochenende ab. Ausflüge nach Bad Lauterberg zu einer kleinen Schoppingtour oder auf den Hausberg waren dank trockenem Wetter auch möglich. So war für jede der Landfrauen etwas dabei. Nach dem gemeinsamen Abendessen konnte man den Abend in der gemütlichen Bar bei einem Cocktail und schönen Gesprächen ausklingen lassen. Schade nur, dass das Wochenende so schnell vorbei war.

Sonja Illner