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…immer freitags vor Pfingsten

Die erste gemeinsame Radtour der Wohldenberger Landfrauen, begleitet von wunderbarem Radelwetter, verlief entlang der Innerste – dieses Mal unter dem Motto „Mühlentour“.

Besucht wurde die Baddeckenstedter Mühle, die durch Wasserkraft durchschnittlich 40 Haushalte versorgen kann. Weiter ging es über die stillgelegte Graupenmühle in Rhene zur Bergmühle nach Grasdorf.
Dort konnten die Frauen den ausgesprochen gut gepflegten Campingplatz mit 160 Stellplätzen, den einladenden Spielplatz und die neu eröffnete Minigolfanlage besichtigen.
Anschließend führte sie der Weg nach Grasdorf zu der ehemaligen Graupen- und Kornmühle, die heute Strom durch Wasserkraft erzeugt für ca. 120 Haushalte.

Bei allen Station erhielten die Damen von den Besitzern sehr ausführliche Informationen über die Geschichte, die heutige Nutzung und die Schwierigkeiten durch widrige Witterungsverhältnisse und auch durch die Auflagen und Vorschriften  der Regierung. Es ist geplant, dass in unserer Region die kleinen Wasserkraftwerke in nächster Zukunft abgestellt werden sollen. Das stößt auf sehr großes Unverständnis und es werden bereits Eingaben bei den zuständigen Behörden gemacht.

Der Besuch des Johanniskraftwerkes in Hildesheim bildete den Abschluss der Besichtigungsreihe.

Vor der Rückfahrt wurde sich bei Kaffee und Kuchen im Insel Café an der Bischofsmühle ausgiebig gestärkt.

Landfrauenwetter – was sonst??

17 Landfrauen machten sich per Rad auf den Weg von Baddeckenstedt in Richtung Hildesheim, durch Grasdorf, an Heersum vorbei, die B6 querend durch den Wald in Richtung Ottbergen, von dort weiter durch die Feldmark
nach Achtum – Ziel war die Genussgärtnerei Lehnhoff am Ortseingang von Hildesheim.

Ganz herzlich empfangen wurden die Frauen von der Chefin, die in einer ganz sympathischen  Art die Gärtnerei mit den jahreszeitlich typischen Gemüse- und Blumensorten vorstellte. Ein buntes, spätsommerliches, herrliches Bild präsentierte sich im ersten Gewächshaus. In den anderen Gewächshäusern wuchsen Tomaten, Gurken, Himbeeren und auf dem Feld auch noch Grünkohl. Der Ehemann der Chefin ist Koch und stellt Himbeermarmelade und auch Ketchup aus den eigenen Erträgen zum Verkauf her. Große Restaurants in Hildesheim werden wöchentlich von der Genussgärtnerei beliefert und viele Privatpersonen aus der Stadt und dem Umland schätzen diese frische Ware.

Weiter ging es zum Gelände der Helios Klinik. Dort stellte die Landfrau und Radlerin Conny Siever das KIK vor. Eine Einrichtung innerhalb der Klinik, die durch die Unterstützung von 25 ehrenamtlichen Helferinnen eine Kinderbetreuung stellt, die mit kranken Kindern spielen und ihnen die schwere Zeit erträglicher werden lassen, besonders auch dann, wenn die Elternteile nicht vor Ort sein können. Ein Ehrenamt, dem besondere Anerkennung gebührt.

Das Kaffee trinken in der Bäckerei Grube durfte nicht fehlen.

Im Anschluss führte Eva Schaare, auch Wohldenberger Landfrau, durch das Neubaugebiet „OSTEND“. Sie hatte viel recherchiert und Zahlen und Fakten zusammengetragen.
Weites gehend findet man dort noch eine Baustelle vor, jedoch das Konzept ist hoch interessant und die Damen waren von der abwechslungsreichen, gelungenen Architektur überrascht. Die Vielfalt der bereits eingezogenen Geschäfte, Cafes, Bistros, medizinische Einrichtungen, Fortbildungsstätten, auch ein Hotel, das Schlafland, fehlt an diesem Standort nicht. Kinderspielplätze für verschiedene Altersgruppen sind schon vorhanden bzw. befinden sich noch im Bau.
In zwei Jahren sollen die Baumaßnahmen abgeschlossen sein.

In diesem Wohn-Quartier werden später 1200 Menschen verschiedener Altersgruppen ihr neues Zuhause finden. Schon jetzt werden hier zum Kennenlernen untereinander Begegnungs-Feste organisiert und durchgeführt.

Zum Abschluss besuchten die Wohldenberger noch die Hildesheimer Braumanufaktur im alten Wasserwerk. Ein riesiger Biergarten, rustikal schön ausgestattet lud zum Verweilen ein. Nach einem Feierabend-Bier wurde mit dem Rad der Heimweg angetreten.

Ein total schöner Radeltag mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen ging zu Ende.

Radtour zum 35-ten Radel-Jubiläum

Radeln hält uns fit!

Seit 35 Jahren bietet der Wohldenberger Landfrauenverein seinen Mitgliedern Radel-Touren an.

Es begann mit Halbtagestouren, ging weiter mit Tagestouren, dann wurde der Radelspaß auf 2, 3, 4 bis auf 5- Tagestouren erweitert.
Viele Landstriche wurden von den Frauen erkundet und „unsicher“ gemacht. Auf Radwegen an der Nordsee, an Flussläufen entlang ging es jahrein – jahraus „on Tour“.

Die Jubiläums-Tour wurde „unter Palmen“ gefeiert.
Gefeiert mit einem Cocktail am Salzgitter-See, barfuß die Füße im Sand, bei herrlichem Sonnenschein und erfrischendem „Seewind“.
(Leider haben die Damen das Foto unter den Palmen verpasst.
Ob das an dem Cocktail lag?)
Besondere Begegnungen, Erlebnisse, Eindrücke, das alles war den Frauen in guter Erinnerung und wurde an dem Tag noch einmal in fröhlicher Runde erzählt und ausgetauscht.

Der Tourenplanerin Heidrun Schaab wurde mit einem Gutschein gedankt für die seit 35 Jahren erbrachte Organisation und Leitung der Touren.

Auch Ehrungen haben an dem Nachmittag stattgefunden.
Inge Meyer, Karin Lampe und Renate Meyer wurden als die Radlerinnen geehrt, die am längsten bei den Touren dabei waren und immer noch frisch daran teilnehmen. Ihnen wurde das „Kupferne Fahrrad“ an ihr Shirt geheftet.

Der Abendsonne entgegen strampelnd ging es auf die Heimfahrt.

Radtour nach Söhlde zum „Hof im Greth“

Lecker, lecker Bio-Käse vom Hof im Greth ließen sich die Radlerinnen des Wohldenberger Landfrauen Vereins gut schmecken.
Knapp zwei Stunden dauerte die Führung am 28.07.23 über den Bio Hof der Familie Himstedt. Die Käserin Sibylle Himstedt informierte ausführlich über ihre Arbeit auf dem Hof, in der Käserei und über die Haltung der Milch-Schafe.
Der Betrieb wurde vor 10 Jahren gegründet und jetzt mit viel Herzblut und Idealismus betrieben. Gleich am Hof konnte eine Weide mit 60 Muttertieren und 140 Lämmern bestaunt werden. Die Lämmer bleiben 45 Tage bei ihrer Mutter.
Die Käse-Herstellung ist mit viel Handarbeit verbunden. Die fertigen Käsesorten konnten in einem Hof-Laden erworben werden.

Auf dem Weg nach Söhlde radelten die Frauen durch Burgdorf und hatten das große Glück, den Park des Schlosses besichtigen zu dürfen. Äußerst selten bietet sich diese Gelegenheit. Bestaunt wurde die gepflegte Anlage mit dem herrlich alten Baumbestand. Geschichtliches und auch Aktuelles über das sehenswerte Anwesen konnten die Frauen erfahren.

Weiter führte sie der Weg nach Gr. Himstedt in den wunderschönen Garten von Wilhelm Schöning. Dieser Garten begeisterte durch seine Blüten- und Farbenvielfalt, mit insektenfreundlichen Beeten, einer herrlichen Teichanlage mit Wasserspiel und große summende Lavendelfelder. Erholsam war es, dort zu verweilen.

Anschließend schauten die Damen noch auf das unter ihnen liegende Abbaugelände der Vereinigten Kreidewerke Damann KG. Die riesigen Abbauflächen beeindruckte die Frauen, und die im Sonnenlicht herrlich türkis leuchtenden Teiche in dem weißen Gelände waren ein Bild wert.

„Currywurst mit Pommes, rot-weiß“

„Currywurst mit Pommes, rot-weiß“,
so lautete ein weiteres Thema des Landfrauen Programms.

Mit 17 Damen der Wohldenberger Radlergruppe wurde die Fleischerei
Karsten Schiller in Bavenstedt besucht und besichtigt. Die Damen waren beeindruckt von der Größe des Betriebes.

Die geschlachteten Schweine- und Rinderhälften bekommt der Betrieb nach Bavenstedt geliefert. Hier werden die Hälften zerteilt und verwurstet, informierte Inhaber Karsten Schiller und führte durch seine Betriebsstätte.

Sauen auf Stroh aus unserer Region —  für mehr Tierwohl — 
Rinder aus der Region Burgdorf  — das steht auf der Agenda dieses Fleischereibetriebes.

Fleisch- und Wurstwaren, Partyservice, Wildspezialitäten und Mittagstisch
beinhaltet das Angebot der Fleischerei Schiller. Der Mittagstisch, dort im Gewerbegebiet, wird ausgesprochen gut angenommen.
Die Landfrauen hatten vorausschauend einen Tisch reserviert für  „Currywurst mit Pommes, rot-weiß“.
Der im letzten Jahr in Betrieb genommene neue Verkaufsraum mit dem vielfältigen Angebot an Fleisch- und Wurstwaren, der Restaurant-Bereich mit der großen Sonnen-Terrasse – das alles begeisterte die Damen sehr.

Frisch gestärkt wurde die Rücktour angetreten mit Kaffeepause auf der Domäne Marienburg.

Radel-Saison eröffnet

Die Wohldenberger Landfrauen haben auch in diesem Jahr Freitag vor Pfingsten – wie in all den vergangenen Jahren – ihre Radel-Saison eröffnet.

Zum sogenannten „Warmwerden“ hatten sich die Damen eine etwas anspruchsvollere Tour vorgenommen.
18 Damen starteten in Baddeckenstedt bei herrlichem Landfrauen-Wetter in Richtung Harz. Ziel war die Grane-Talsperre mit anschließender „Erklimmung“ der Steinberg-Alm. Wieder dabei war Guide Hermann Mund, der darauf achtete, dass die Damen den richtigen Weg einschlugen, und viele Dinge der Heimatkunde hat er ihnen unterwegs vermittelt.
Gute Laune und trainierte Waden begleiteten die Frauen auf der gesamten Tour. Es ging über Sehlde, Wallmoden, Ost-Lutter, über den ehemaligen Bundeswehr-Übungsplatz direkt runter nach Langelsheim. Weiter nach Astfeld mit kräftigem Anstieg zur Talsperre.
Das Fahren am Ufer der Grane-Talsperre, ca. ein Viertel der Länge des Umfangs, machte ganz viel Freude – es lief wie von selbst.

Dann wurde es Ernst, der richtig steile Anstieg zur Steinberg-Alm (zu Goslar gehörig) erforderte Kondition und gute Konzentration auf dem geschotterten Waldweg. Ansage: 1. Gang und voll Power!!!
Oben angekommen waren alle Damen total stolz auf sich, solch eine Herausforderung angenommen zu haben.
Für all die Strapazen wurden sie anschließend in jeglicher Hinsicht belohnt.
Die Alm ist absolut einen Besuch wert.
Wunderbare Aussicht, wolkenloser Himmel, sehr gutes deftiges Essen, freundlicher Service, Mittagsruhe in der Sonne auf Kissen und Decken auf der Wiese vor der Alm, mit einem guten Cappuccino – was begehrt das Herz noch mehr?
Der Rückweg führte über Astfeld  -Langelsheim – Bredelem – Upen – Wallmoden –  Sehlde – Baddeckenstedt.
Die herrliche Frühjahrszeit, die vielen Grüns und verschiedene Blüten an Bäumen und Sträuchern, bunte noch nicht gemähte Harzwiesen – die lassen das Herz von echten Landfrauen so richtig aufgehen. 😊 😊
Balsam für die Seele.